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So lecker ist Äthiopisches Essen im Habesha

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Food & Drink

So lecker ist Äthiopisches Essen im Habesha

Lust darauf, deinen kulinarisches Horizont zu erweitern? Dann solltest du baldmöglichst das Äthiopische Restaurant Habesha gleich neben der Gelateria di Berna besuchen. Was dich da leckeres und überraschendes erwartet, erzähle ich dir in diesem Artikel.

Äthiopisches Essen? Hatte ich keine Ahnung davon. Bis ich Anfang 2018 mit einem Äthiopier in Kontakt kam, mit ihm über Gott und die Welt und schlussendlich über Food sprach. Begeistert erzählte mit der freundliche Äthiopier ausgiebig von der Essenskultur seiner Heimat, über die Spezialitäten und Gewohnheiten. Wusstest du zum Beispiel, dass in Äthiopien an 200 Tagen im Jahr gefastet wird und dann nur vegetarische Gerichte auf den Tisch kommen? Vegetarier (und dazu gehöre ich) werden sich also in der Äthiopischen Küche pudelwohl fühlen.

Zum Schluss unseres Gespräches gab’s dann noch einen heissen Tipp für mich: Ich solle mich doch selber von den leckeren Spezialitäten Äthiopiens überzeugen und dem Restaurant “Habesha” einen Besuch abstatten. Gesagt, getan…

Was dich im Restaurant Habesha erwartet

Habesha ist – überraschung – ein Äthiopisches Wort und bezeichnet eine afrikanische Volksgruppe, welche sich über Äthiopien und Eritrea erstreckt. Du findest hier also nicht nur «rein» Äthiopische Leckereien, sondern ein Mischmasch aus zwei Regionen. Das unscheinbare Lokal befindet sich gleich neben der ultra-beliebten Gelateria di Berna – an bester Lage also. Das kleine Lokal selber ist authentisch und einfach eingerichtet: Einige schöne Wandzeichnungen, farbenfrohe Tischtücher und Malereien geben dir das Gefühl, als wärst du in Ostafrika gelandet. Schön anzusehen ist hier vor allem auch der Mix aus Menschen: Schweizer und Hauptsächlich Ostafrikaner aus Äthiopien oder Eritrea vermischen sich, sitzen am selben Tisch und freuen sich einfach allesamt aufgeregt auf das Essen.

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#experiment . Have you ever had #eritrean #food?

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Rechne im Habesha mit dreckigen Händen

Wir sind zu zweit und bestellen einen «veggie Teller» zum Teilen mit ein bisschen von allem drauf (wir lassen uns Überraschen). Dazu ein Äthiopisches Bier – mal schauen, wie das schmeckt. Obwohl das Restaurant Habesha rammelvoll hungriger Mäuler ist, kommt unser Essen schon nach wenigen Minuten. In einem gigantischen, geschlossenen Korb befindet sich der Hauptbestandteil unserer Mahlzeit: Ein grosser Teigfladen (Äthiopier nennen den Injera), darauf farbenfroh angeordnet Gemüsehäufchen und diverse Hülsenfrüchte. Injera, das weiche, fast schon schwammige Fladenbrot ist das Geheimnis dieser Spezialität. Es wird mit Teffmehl und Wasser zu einem Teig vermischt, dann einige Tage für seinen säuerlichen Geschmack zum Gären beiseite gestellt und kurz vor dem Genuss traditionell auf einer heissen Tonplatte gebacken. Kurz nach dem Fladen bringt uns der nette Äthiopische Inhaber des Restaurants noch einen kleinen, traditionellen Ofen und einer Schale die bis zum Rand mit einer gelben Sauce gefüllt ist. Diese wird dann zu einem Teil in die Mitte des Fladenbrot gegossen.

Jetzt kann ich es tatsächlich kaum noch abwarten. Besteck suche ich im Habesha vergebens – gegessen wird nämlich ausschliesslich mit den Händen. Du reisst dir einfach ein Stück Fladenbrot ab, schnappst dir damit etwas Beilage und tunkst deine «Kreation» schliesslich noch in die Sauce. Kombinationsmöglichkeiten gibt es unendliche – und jede davon schmeichelt meinem Gaumen. Wenn sich die Sauce in der Mitte des Brotes dem Ende zuneigt, giesst du einfach etwas nach.

Veggie-Teller Habesha

Nach knapp 30 Minuten müssen wir dann aber doch aufgeben: Wir sind tatsächlich so voll, dass wir keinen Bissen mehr herunter kriegen. Ich bin zufrieden – für CHF 18.- pro Person wird einem im Habesha echt was geboten. Mein Magen ist voll, ich bin mir aber sicher, dass dies nicht mein letzter Besuch gewesen war.

Empfehlung

Wahlweise eine “Veggie-Platte” oder die “Marathon-Platte”. Über Mittag gibt’s im Habesha übrigens für CHF 9.90 eine etwas kleinere Foodplatte.

Preise

Für zwischen CHF 18 bis CHF 25 wirst du (über)satt.

Öffnungszeiten & Kontakt

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Vollblut Zürcher, leidenschaftlicher Blogger und Startup-Fanatiker. Gründer von Stadtlich mit etwas zu vielen Ideen. Verbringt seine seltene Freizeit gerne auf Roadtrips, beim Mezze-essen oder Bier-trinken.

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